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	<title>Art of Changing</title>
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	<description>Der Blog zur Website</description>
	<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 20:01:26 +0000</pubDate>
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		<title>Erfolgsfaktoren, Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firmen-Coaching]]></category>

		<category><![CDATA[Führungskräfte-Coaching]]></category>

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Von Michael Fortwängler
Als ich im Oktober 1999 beim 2. Erfolgsforum der Birkenbihl-Gruppe in der Köln-Arena saß, war ich einer von 12 000 Teilnehmern. Auf der Bühne waren die prominentesten Motivations- und Erfolgstrainer Europas aufgeboten, plus Hans-Dietrich Genscher und Henry Maske. Das Erfolgsforum wurde von den Veranstaltern als Supermarkt der Erfolgsideen angepriesen, in dem man sich [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Von Michael Fortwängler</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich im Oktober 1999 beim 2. Erfolgsforum der Birkenbihl-Gruppe in der Köln-Arena saß, war ich einer von 12 000 Teilnehmern. Auf der Bühne waren die prominentesten Motivations- und Erfolgstrainer Europas aufgeboten, plus Hans-Dietrich Genscher und Henry Maske. Das Erfolgsforum wurde von den Veranstaltern als Supermarkt der Erfolgsideen angepriesen, in dem man sich bedienen könne.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Trainer dieser Veranstaltung versuchten, das Thema durch extreme Vereinfachung und Reduktion auf wenige Faktoren in den Griff zu bekommen. Die meisten Bücher und Trainingskonzepte zum Thema Erfolg verfahren auch heute noch so.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es so einfach wäre, dann reichte tatsächlich ein Tagesseminar oder die Lektüre eines Buches, um für immer erfolgreich und glücklich zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus eigener Erfahrung und aus meiner Arbeit mit Klienten weiß ich jedoch, dass es Rezepte mit Erfolgsgarantie nicht gibt. Es lohnt sich jedoch, die  Prinzipien und Strategien anzuschauen, die mehr Erfolg versprechen, als andere Vorgehensweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um erfolgreich zu sein, müssen wir bestimmte Dinge tun und wir müssen bestimmte Dinge lassen. In diesem ersten Beitrag zum Thema beschäftige ich mich daher zunächst mit gängigen Strategien, die wir lassen sollten - weil sie nicht funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über falsche Entscheidungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für die Aufnahmeprüfung zum Kampftaucher bei der Bundeswehr wurde vor längerer Zeit den Prüflingen die Aufgabe gestellt, ohne Sauerstoffflaschen in eine enge Röhre zu tauchen und an deren anderem Ende eine Luke zu öffnen, um so wieder an die Wasseroberfläche zu gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was wie ein relativ einfacher Teil der Prüfung aussah, war ziemlich gemein: Als nämlich die Prüflinge die Luke erreichten, mussten sie feststellen, dass sich diese von innen gar nicht öffnen ließ. All jene, die nun in Panik gerieten, weil die Röhre zu eng zum Wenden und Zurück-Schwimmen war, wurden zwar schleunigst aus ihrer misslichen Lage befreit, sie hatten dann allerdings auch die Prüfung nicht bestanden. Jene, die Coolness bewiesen und nicht in Panik verfielen, bis die Luke endlich geöffnet wurde, hatten bestanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl jeder Leser - von einem sicheren Platz am Schreibtisch aus - sofort nachvollziehen kann, dass Panik keine Reaktion ist, die in Gefahrensituationen die Überlebenschancen vergrößert, werden sich vermutlich nicht allzu viele ganz sicher sein, in der oben beschriebenen Situation zu den „Coolen&#8221; zu gehören. Obige Prüfung war darauf angelegt, genau jene zu selektieren, die aufgrund ihrer psychischen Disposition gelassen und umsichtig bleiben können und damit die Voraussetzung besitzen, um auch in realen Extremsituationen angemessen zu handeln.</p>
<p style="text-align: justify;">In unbekannten, ungewohnten oder gar gefährlichen Situation, verfallen Menschen oft in irrationale Denk- und Handlungsweisen oder zumindest antizipieren sie die Wirkungen ihrer Handlungen nicht in ausreichendem Maße. Ein paar Beispiele aus dem wirklichen Leben:<span id="more-218"></span></p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal"><em><strong>Die Katastrophe von Tschernobyl </strong></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Eine Gruppe von hoch qualifizierten Ingenieuren traf angesichts einer Panne gleich eine ganze Kette von folgenschweren Fehlentscheidungen, die in die bekannte Katastrophe mündeten. Eine spätere Untersuchung hat ergeben, dass die Ursache für das Unglück unter anderem darin bestand, dass die Ingenieure eine ganze Reihe von Vorschriften nicht beachteten und die Wirkungen, die sich daraus ergaben, nicht vorhersahen. Weil die Verletzung einzelner Vorschriften schon immer gut gegangen war, hatte niemand bedacht, was eine ganze Kette von Missachtungen der Vorschriften bewirken könnte. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em> </em></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Kellermeister Hofmacher</strong></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Herr Hofmacher war seit Jahren angesehener Kellermeister der Winzergenossenschaft einer Weinbau treibenden Gemeinde in Baden. Er wusste, was jeder Küferlehrling schon am Beginn seiner Ausbildung hört: Wird Traubensaft von bestimmten, Essig bildenden Mikroorganismen befallen, muss er sofort isoliert und vernichtet werden, weil sich die Organismen sonst ausbreiten können und weiteren Traubensaft unweigerlich in Essig umwandeln würden. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Als nun tatsächlich, während die Weinlese in vollem Gange war, ein Fass mit einigen Hundert Litern Traubensaft von solchen Essigbakterien befallen wurde, lies Herr Hofmacher dieses Fass mit zig weiteren Fässern verschneiden und hat dadurch eine Reaktion ausgelöst, die 30% der gesamten Weinernte vernichtete. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Zum Zeitpunkt dieser folgenschweren Entscheidung, die Herrn Hofmacher den Job kostete, waren verschiedene Maschinen ausgefallen, es fehlte an Personal und zudem kümmerte sich Herr Hofmeister gerade um die stockende Trauben-Entladestation als er - so nebenbei - diese Entscheidung traf. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em> </em></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Personalabbau </strong></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>In einem großen, traditionsreichen deutschen Industriekonzern war es vor einigen Jahren erforderlich, konzernweit mehrere Tausend Arbeitsplätze abzubauen. Um langwierige Verhandlungen mit der Arbeitnehmervertretung zu vermeiden, hatten die verantwortlichen Manager die Idee, die 18 000 Mitarbeiter im Stammwerk des Konzerns über mehrere Wochen einzeln im Personalbüro vorsprechen zu lassen. Dabei wurde jedem Einzelnen verdeutlicht, dass er oder sie eigentlich nicht mehr gebraucht würde, Abfindungen wurden in Aussicht gestellt. Tatsächlich konnten auf diese Weise die anvisierten Arbeitsplätze auf freiwilliger Basis abgebaut werden. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em> </em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Die Identifikation mit der Firma war in diesem Konzern, und ganz besonders im Stammwerk, immer sehr hoch gewesen. Durch dieses Vorgehen beim Abbau von Personal wurde das Gefühl der Zugehörigkeit jedoch nachhaltig gestört, denn Menschen, die sich in besonderem Maße mit ihrer Firma identifizieren, erleben es als riesige Enttäuschung zu hören: Du wirst hier nicht mehr gebraucht! Da diese Botschaft an die gesamte Belegschaft gegeben wurde und sich aufgrund der Einzelgespräche jede einzelne Person auch wirklich angesprochen fühlte, verschlechterte sich das Betriebsklima dramatisch. Noch Jahre nach diesem Ereignis ist in diesem Werk die emotionale Anbindung an das Unternehmen nahe dem Nullpunkt. Dadurch ist die Leistungs- und Solidarbereitschaft dem Unternehmen gegenüber deutlich gesunken. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Mit etwas Abstand sind sicher auch die handelnden Personen darauf gekommen, was sie hätten anders machen müssen. Dass wir Menschen zu Fehlentscheidungen neigen, im privaten wie im beruflichen Leben, lässt sich niemals ganz überwinden, aber die Gesetzmäßigkeiten zu kennen, die zu falschen Entscheidungen führen, hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.</em><span><em> </em> </span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mit etwas Abstand sind sicher auch die handelnden Personen darauf gekommen, was sie hätten anders machen müssen. Dass wir Menschen zu Fehlentscheidungen neigen, im privaten wie im beruflichen Leben, lässt sich niemals ganz überwinden, aber die Gesetzmäßigkeiten zu kennen, die zu falschen Entscheidungen führen, hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fehlendes strategisches Denken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jede Entscheidung, jede Handlung hat direkte Wirkungen - aber auch Fern- und Nebenwirkungen. Je komplexer, vernetzter und dynamischer eine Situation ist, umso mehr muss mit Neben- und Fernwirkungen gerechnet werden. Strategisches Denken basiert daher nicht nur auf dem Antizipieren von direkten Wirkungen, sondern auch von indirekten Wirkungen und von Wechselwirkungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ignorieren von Informationen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Menschen missachten z. B. Vorschriften, weil die Missachtung ihr Leben vereinfacht. Und wenn das einige Zeit gut geht, dann glauben sie, dass die Vorschrift ohnehin nicht sinnvoll war. Hintergrund dieses Handelns ist letztlich Bequemlichkeit, denn Menschen wollen sich das Leben grundsätzlich leichter machen, d.h. wann immer Information, ob als Vorschrift,  als  Studie,  als  Handbuch, als System, als Hintergrundwissen das Leben zunächst einmal beschwerlicher machen würde, haben wir die Tendenz, dieses Wissen zu ignorieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abweichen von der Routine</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Diesen Spruch kennt jeder. Tatsächlich suchen wir in ungewohnten Situationen als erstes immer nach einer gewohnten Lösung. Wenn das Bekannte nicht funktioniert, dann versuchen wir es vielleicht erst noch mit „mehr des Gleichen&#8221; bevor wir uns auf die Suche nach einer neuen Lösung machen. Das Abweichen von der täglichen Routine braucht zunächst immer eines: mehr Aufmerksamkeit! Dann können wir leichter erkennen, was gebraucht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn das Abweichen von der täglichen Routine sogar Stress bedeutet, dann ist noch mehr Aufmerksamkeit geboten, denn unter Stress weisen Menschen eine erhöhte Fehlerquote auf. Und wie im Falle der Kampftaucherprüflinge kann Stress auch bedeuten, dass wir nur noch von den niederen Gehirnzentren gesteuert werden und auf „Überlebensmodus&#8221; schalten - etwas, das sich gelegentlich auch in der Wirtschaft und der Politik beobachten lässt. Oder beim Kellermeister Hofmacher, der unter Stress kurzerhand die schlechteste aller möglichen Lösungen wählte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Begegnung mit Ungewohntem sollte regelrecht trainiert werden, um in der plötzlichen Begegnung mit dem Unvorhersehbaren genug Standsicherheit zu haben. Und auch eine gewisse Stressresistenz sollte man sich ebenfalls antrainieren, indem man immer wieder Dinge angeht, die eine echte Herausforderung darstellen, psychisch, mental und körperlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unzulässige Vereinfachung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Leben könnte so einfach sein&#8230; wenn wir nur noch ein oder zwei zentrale Faktoren zu steuern hätten. Daher neigen Menschen immer wieder zur Übersimplifizierung. Wenn alles nur von einem oder zwei zentralen Faktoren abhängt, dann sind Lösungsansätze schneller gefunden und besser darstellbar. In Wirklichkeit können wir Systeme und Abläufe aber nur dann besser steuern, wenn wir alle jene Faktoren erkennen, die das System oder den Ablauf tatsächlich definieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unzulässige Generalisierung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir zweimal dasselbe Phänomen beobachten, dann sind wir bereits geneigt, daraus eine Gesetzmäßigkeit abzuleiten. Und die kann ebenso falsch, wie auf den ersten Blick einleuchtend sein. Jede Gesetzmäßigkeit sollte grundsätzlich überprüft werden. Dabei kann man so vorgehen, wie sorgfältige Wissenschaftler eigentlich vorgehen sollten: Sie beschäftigen sich genau so viel mit dem, was gegen ihre These sprechen könnte, wie mit dem, was sie unterstützt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unzulässige Verkomplizierung </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Manche Zusammenhänge wären gar nicht so kompliziert, wenn nicht irgendwer davon profitieren würde, dass schon die Sprache so fremd und schwer verständlich ist, dass es einen Experten braucht, um weiter zu kommen. Probleme können oft auf einfache Komponenten herunter gebrochen werden, und gesunder Menschenverstand hilft manchmal mehr, als komplizierter Fachverstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Gründlichkeit ist eine deutsche Tugend, aber manche halten die gründliche Beschreibung des Problems schon für die Lösung desselben. Die Erfassung von Zusammenhängen muss nur genau so aufwändig und komplex sein, dass mögliche Lösungsansätze abgeleitet werden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prozesse steuern statt „ad hoc&#8221; Probleme bewältigen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die genaue Ablaufbeschreibung der Katastrophe von Tschernobyl liefert gutes Anschauungsmaterial über den wesentlichen Unterschied zwischen Lösungen ad hoc und Prozesssteuerung. Die Prozesse in einem Atomreaktor laufen als expotentielle Entwicklungen ab. Ab einem bestimmten Punkt haben die Verantwortlichen in Tschernobyl jedoch immer nur noch auf die unmittelbare Situation reagiert, ohne den expotentiellen Verlauf und die Fern- und Nebenwirkungen zu bedenken. Schließlich war der expotentielle Verlauf so weit vorangeschritten, dass die Situation durch Ad-hoc-Maßnahmen nicht mehr in den Griff zu bekommen war und andere Möglichkeiten nicht mehr zur Verfügung standen - der Rest ist Geschichte. Die komplexen Ursachen der jüngsten Finanzkrise zeigen ähnliche Zusammenhänge und Verläufe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Umgang mit Zielen </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Öfter als man annehmen mag, sind zwar Maßnahmen beschlossen, aber die Ziele dahinter sind gar nicht so klar. Eine klare Zieldefinition und der Bezug der Ziele zu jeder einzelnen Maßnahme, ist eine wesentliche Grundlage richtiger Entscheidungen. Meist gibt es mehrere Ziele und die verschiedenen Ziele und die zugehörigen Maßnahmen können zueinander im Widerspruch stehen. Kompromisse zwischen Zielen sind dann manchmal erforderlich, manchmal muss ein Ziel sogar geopfert werden, um ein anderes erreichen zu können. Hierfür müssen Ziele stets nach Prioritäten geordnet sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Umgang mit Zeit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unser Umgang mit zeitlichen Abläufen scheint auf merkwürdige Weise unangemessen. Meist fehlt das Verständnis dafür, dass Zeit verstreicht bis beschlossene Maßnahmen greifen und meist werden keine Zeiten für unvorhergesehene Störungen von Abläufen einberechnet. Den Verlauf von Zeit realistisch einzuschätzen, ist eine wesentliche Lernaufgabe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Emotionen als Handlungsbasis</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem Gefühl persönlicher Kränkung jemanden zu entlassen, aufgrund eines Gefühls großer Sympathie jemanden einzustellen, getrieben durch Angst eine  Entscheidung von größerer Tragweite zu treffen, in einem Zustand von Freude und allgemeiner Beschwingtheit eine Zusage mit langfristiger Bindung zu geben - leicht lässt sich nachvollziehen, was durch diese Beispiele angedeutet werden soll: Emotionen sind oft Grundlage unserer Entscheidung und können diese sehr stark beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu wissen, bei welchen Anlässen, in welchen Situationen wir dazu neigen, von Emotionen angetriebene Entscheidungen zu fällen, ist hilfreich, um eine rational abgesicherte Entscheidungsgrundlage zu bewahren. Es ist auch ein guter Schutz gegen Manipulation, denn jede Manipulationstechnik basiert auf der unterschwelligen Erzeugung und geschickten Nutzung von Emotionen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sich selbst kennen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich kennt, der weiß, an welchen Stellen er zu Fehlleistungen neigt, was seine Tendenzen und Angewohnheiten sind, wie seine Reaktion in bestimmten Situationen und auf bestimmte Reize ausfällt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Prozess der Selbstbeobachtung kann durch Fragen, die an sich selbst gerichtet sind, unterstützt werden. Was hält mich davon ab &#8230;. zu tun? Was steht mir im Wege? Wem mache ich etwas vor? Mit was bin ich gerade in Kontakt? Was ist momentan der Antrieb meines Denkens, Handelns oder Fühlens? An welchen Stellen denke ich meist nicht an die langfristigen Wirkungen? Wo übersehe ich gelegentlich Fern- und Wechselwirkungen?</p>
<p style="text-align: justify;">Aus den Ergebnissen der Selbstbeobachtung können wir Schlüsse ziehen und die Lernfelder für unsere eigene Entwicklung bestimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Mein Angebot: Personal Coaching</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Als Coach helfe ich Ihnen dabei, bei all diesen Knackpunkten Ihre persönlichen Schwachstellen aufzuspüren und ein gut angepasstes Trainingsprogramm zu entwickeln - und ich helfe Ihnen dabei, das praktische Training erfolgreich zu durchlaufen, damit Sie für zukünftige Entscheidungen besser gerüstet sind! </em></strong></p>
<p>Dieser Artikel als Download (PDF): <img src="http://www.art-of-changing.de/blog/pdf-symbol.gif" border="0" alt="" width="19" height="18" /> <strong><a href="http://www.art-of-changing.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/erfolgsfaktoren_teil_1">Erfolgsfaktoren, Teil 1</a></strong></p>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 18:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
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&#8220;Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.&#8221;
Albert Einstein

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<p class="MsoNormal">&#8220;Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Albert<span> </span>Einstein</p>
</blockquote>
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		<title>Vom Wollen und Können. Erfolgsfaktoren der Personalentwicklung.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 11:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Personal Coaching]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Michael Fortwängler

Nach erfolgreichem Studienabschluss und zügiger Promotion stand mir ein viel versprechender Karriereweg offen und voller Elan und Ehrgeiz stürzte ich mich ins Berufsleben und war für einige Zeit sehr zufrieden damit.Ich arbeitete in meinem Fachbereich, konnte meine Qualifikationen einsetzen, selbständig meine Projekte planen und durchführen und wurde angemessen bezahlt. 
Mehr und mehr kamen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Von Michael Fortwängler</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Nach erfolgreichem Studienabschluss und zügiger Promotion stand mir ein viel versprechender Karriereweg offen und voller Elan und Ehrgeiz stürzte ich mich ins Berufsleben und war für einige Zeit sehr zufrieden damit.Ich arbeitete in meinem Fachbereich, konnte meine Qualifikationen einsetzen, selbständig meine Projekte planen und durchführen und wurde angemessen bezahlt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Mehr und mehr kamen jedoch Aufgaben hinzu, für die ich nicht ausgebildet war. Was stets zählte, war aber meine Fähigkeit, mich in alles einarbeiten zu können. Und so sagte ich immer: „Ja klar, kann ich.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Je weiter ich mich von meinen eigentlichen Studieninhalten entfernte und in neue Bereiche einarbeitete, desto größer wurde meine Unzufriedenheit und auch meine Angst, es irgendwie vielleicht doch nicht zu schaffen. Aber bisher hatte ich es immer geschafft, also sagte ich weiter: „Okay, kann ich, mach ich“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Der Druck von meinem Chef wurde immer größer, und ich hielt trotz erster ernster Anzeichen eines Burn-Out weiter durch („Kann ich, mach ich.“), bis ich endgültig von meinem Arzt aus dem Verkehr gezogen wurde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Als sich die Wochen der Krankschreibung so hinzogen, hatte ich endlich genug Abstand, um meine Situation zu reflektieren und mir darüber klar zu werden, dass ich diesen Job eigentlich schon lange nicht mehr wollte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">(Mitteilung einer Coaching-Klientin) </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Burn-out-Syndrome sind die Ausnahme im Berufsleben, nicht die Regel. Sie sind jedoch zu einem bedeutenden menschlichen und volkswirtschaftlichen Faktor geworden. Laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse waren im Jahr 2008 deutsche Arbeitnehmer wegen Burnout-Symptomen fast 10 Millionen Tage krankgeschrieben. Stressbedingte Arbeitsausfälle kosten Unternehmen nach einer Schätzung der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz jährlich 20 Milliarden Euro.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Und nach einer im Januar 2009 veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Gallup fühlen sich 67 Prozent der Arbeitnehmer emotional nur gering an ihre Firma gebunden. Zwanzig Prozent haben sogar innerlich bereits gekündigt. Lediglich 13 Prozent der Beschäftigten fühlen sich ihrem Unternehmen verpflichtet und arbeiten hoch engagiert. Nach dieser Studie kommen Beschäftigte mit geringer emotionaler Bindung auf zwei bis vier Fehltage mehr im Jahr als emotional hoch gebundene Mitarbeiter. Einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern entstehen der Studie zufolge so jährliche Mehrkosten von 485 000 Euro. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Aus Sicht der Unternehmen fallen in diesem Zusammenhang jedoch noch mehr volkswirtschaftliche Kosten an. Denn auch Kündigungen kosten Geld. Die derzeitige Rate der von Unternehmen nicht gewollten Fluktuation von Mitarbeitern liegt einer anderen Gallup-Studie zufolge bei 57% der deutschen Unternehmen bei<span> </span>1 - 5%, und bei 28% der Unternehmen bei 5 - 15%. Für Mitarbeiter im Management liegen die Kosten für Personalsuche, Auswahlverfahren und Einarbeitung schnell im Bereich von 100 000 Euro.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Und es gibt natürlich noch die andere Seite, die der persönlich Betroffenen – Verlust an Lebensqualität, Brüche in der Biographie, Stagnation der beruflichen Karriere, Neuanfang mit Verlust des privaten Umfeldes, Belastungen für die Familie oder den Partner, gesundheitliche Beeinträchtigungen, Enttäuschungen und persönliche Niederlagen sind nur einige der Auswirkungen, die mit falschen beruflichen Entscheidungen verbunden sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Es ist schon lange bekannt, dass die berufliche Karriere nicht allein auf einer guten Qualifikation aufbaut, sondern persönliche Faktoren eine ebenso große Rolle spielen. In der Personalentwicklung müssen diese persönlichen Faktoren daher berücksichtigt werden, denn der Erfolg von Entwicklungsmaßnahmen ist in den meisten Fällen davon abhängig, wie die Kombination aus menschlichen Eigenschaften und beruflichen Kompetenzen in der gezielten Förderung berücksichtigt wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><span id="more-135"></span>Die Übereinstimmung von Anforderung und Qualifikation allein ist noch kein Garant einer erfolgreichen Personalauswahl oder einer erfolgreichen Personalentwicklung. Faktoren wie langfristige Bindung ans Unternehmen, Zufriedenheit mit der Tätigkeit, eine ausgeglichene Work-Life-Balance und damit einhergehende gesunde Leistungsbereitschaft können in vielen gängigen Verfahren zur Personalauswahl nicht oder nur unzureichend berücksichtigt werden und sind auch im Rahmen der Maßnahmen der Personalentwicklung oft nicht in ausreichendem Maße integriert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Letztlich muss auch das Befriedigungspotential einer Arbeitsstelle den Interessen, Werten und Bedürfnissen des Mitarbeiters entsprechen, um eine langfristige Bindung ans Unternehmen, Zufriedenheit mit der Tätigkeit und eine ausgeglichene Work-Life-Balance sicherzustellen.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">In meiner Tätigkeit als Coach sehe ich außerdem immer wieder, dass Menschen Karrierewege anstreben, nur weil ihnen diese Wege aufgrund ihrer Qualifikation grundsätzlich offen stehen. Nicht selten passen dabei die Gesamtpersönlichkeit oder das persönliche Wertesystem oder die übergeordneten Lebensziele nicht wirklich zum anvisierten Weg. Und oft genug wird außerdem der Preis (in Form von zeitlichem Einsatz, Verzicht auf Privatleben, Ausmaß von Verantwortung und Stress) unterschätzt, der für eine Karriere zu zahlen ist. Hier geht es nicht mehr nur um das „Können“ sondern auf eine differenzierte Weise um das „Wollen“.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Zur Verdeutlichung möchte ich Sie bitten, hier einen kurzen Selbsttest durchführen. Stellen Sie sich vor, sie müssten sich auf der Basis Ihrer derzeitigen Tätigkeit in Bezug auf die vier folgenden Kompetenzen einordnen. (Diese Kompetenzbeschreibungen entstammen einem Katalog mit 32 Anforderungs- und Zieldefinitionen, den ich für die Analyse der persönlichen Eignung entwickelt habe).<a name="_Toc419607514"></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span><span style="font-family: Arial;"><strong>Eigeninitiative </strong>(Die Fähigkeit, über den eigentlichen Auftrag hinaus, Notwendigkeiten zu erkennen und dementsprechend zu handeln).</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Geringe Anforderung: </span><em><span style="font-family: Arial;">Eigenständige Erledigung von kleinen Aufgaben im Zusammenhang mit einem detailliert erteilten Auftrag. </span></em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Durchschnittliche Anforderung: </span><em><span style="font-family: Arial;">Eigenständige Erledigung von Aufgaben im Zusammenhang mit einer erteilten Aufgabenstellung.</span></em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Hohe Anforderung:</span><em><span style="font-family: Arial;">Eigenständige Erledigung von unstrukturierten Aufgabenstellungen.</span></em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Höchste Anforderung:</span><em><span style="font-family: Arial;">Eigenständige Erledigung von unstrukturierten, komplexen Aufgabenstellungen.</span></em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"><strong>Entscheidungsfähigkeit</strong> (Die Fähigkeit, eindeutige Entscheidungen zu treffen). </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Geringe Anforderungen:</span><span style="font-family: Arial;"><em>In Einzelfällen Entscheidungen treffen.</em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Durchschnittliche Anforderung: <em>Eindeutige, zielführende Entscheidungen treffen.</em><br />
</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Hohe Anforderung: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Unter Zeitdruck eindeutige, zielführende Entscheidungen treffen. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Höchste Anforderung:</span><em>Unter Zeitdruck eindeutige, zielführende Entscheidungen von strategischer Bedeutung treffen.</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"><strong>Belastbarkeit</strong> (Die Erzielung gleich bleibender Ergebnisse unter Zeitdruck und erschwerten Bedingungen).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Geringe Anforderungen: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Unter normalen Bedingungen den Überblick bewahren und gleich bleibend gute Ergebnisse erzielen. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Durchschnittliche Anforderung: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Auch bei gelegentlich auftretenden besonderen Bedingungen den Überblick bewahren, Ruhe ausstrahlen, und gleich bleibend gute Ergebnisse erzielen. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Hohe Anforderung: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Auch unter besonderen Bedingungen den Überblick bewahren, Ruhe ausstrahlen, und gleich bleibend gute Ergebnisse erzielen. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Höchste Anforderung: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Auch unter extremsten Bedingungen den Überblick bewahren, Ruhe ausstrahlen, und gleich bleibend gute Ergebnisse erzielen. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><a name="_Toc419607518"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span><span style="font-family: Arial;">Flexibilität</span></span></strong><span style="font-family: Arial;"><strong> </strong>(Beweglichkeit bezogen auf die ausgeübte Tätigkeit).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Geringe Anforderungen: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Problemlose Erledigung gelegentlich wechselnder Aufgaben. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Durchschnittliche Anforderung: </span><em>Problemlose Erledigung wechselnder Aufgaben.</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Hohe Anforderung: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Kurzfristige und problemlose Erledigung wechselnder Aufgaben. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li><span style="font-family: Arial;">Höchste Anforderung: </span><span style="font-family: Arial;"><em>Kurzfristige und problemlose Erledigung häufig wechselnder Aufgaben. </em></span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Und jetzt überlegen Sie bitte, welche Tätigkeit oder Position Sie in fünf Jahren ausüben wollen und welche Anforderungen damit verbunden sind? Angenommen in fünf Jahren wollten Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Karriere bei den obigen Kompetenzen jeweils bei „Hohe Anforderung“ oder „Höchste Anforderung“ stehen, sind Sie dann sicher, dass Sie dazu wirklich bereit sind? Sind sie sicher, dass Ihr Karriereziel bei realistischer Betrachtung mit Ihrem Wertesystem und Ihren übergeordneten Lebenszielen vereinbar ist, und dass Ihre Gesamtpersönlichkeit wirklich zu Ihren Zielen passt? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Vielleicht haben Sie hier innerlich mit einem deutlichen „Ja“ geantwortet, vielleicht waren Sie zögerlich, vielleicht war Ihre Reaktion sogar ein „Nein“. In vielen gängigen Auswahlverfahren und auch im Rahmen der Personalentwicklung werden solche Fragen gar nicht gestellt. Relativ oft würden sie zögerlich oder mit einem „Nein“ beantwortet, und hierin liegt eine der Ursachen für die relativ hohen Fluktuationsraten im Bereich des Managements und für eine relativ große Unzufriedenheit mit der Arbeitssituation, die in manchen Erhebungen mehr als 50% der Befragten äußern.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Nach meiner Erfahrung ist es hilfreich, das Befriedigungspotential einer Stelle mehr mit dem individuellen Wertesystem abzugleichen, die Gesamtpersönlichkeit präziser zu erfassen und zu berücksichtigen und deutlicher auf die Übereinstimmung von Stellenanforderung und übergeordnetem, individuellem Lebensplan abzuheben. Oder mit anderen Worten: In der Personalauswahl und Personalentwicklung sollte bei der Kombination aus menschlichen Eigenschaften und beruflichen Kompetenzen der Fokus noch stärker in Richtung der Dynamik der Gesamtpersönlichkeit verschoben werden! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: Arial;">Hier mein Angebot: Ziel-Coaching </span></strong></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></strong></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: Arial;">Prüfen Sie Ihre persönliche Eignung umfassend in einem Intensiv-Coaching von drei Coaching-Stunden, bestehend aus einer ausführlichen Analyse Ihres Wertesystems und der übergeordneten Lebenspläne, einer präzisen Ziel- und Anforderungsdiagnostik und einem persönlichen Coaching zur Überprüfung der Übereinstimmung. Diskrepanzen können in den meisten Fällen durch kleine Anpassungen in der Zielformulierung ausgeglichen werden und <span> </span>durch den Gewinn an Klarheit lässt sich die Strukturierung und Priorisierung der Lebensgestaltung optimieren. Auf diese Weise wird durch minimalen Aufwand langfristig ein maximales Ergebnis erzielt.</span></strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-family: Arial;">Das Angebot kostet 380.- Euro. Nutzen Sie dieses Angebot für sich und/oder einen Mitarbeiter Ihrer Firma; das Ziel-Coaching ist in sich abgeschlossen und ist eine verlässliche Basis der beruflichen Planung und Orientierung.</span></strong></em></p>
<p>Dieser Artikel als Download (PDF): <img src="http://www.art-of-changing.de/blog/pdf-symbol.gif" border="0" alt="" width="19" height="18" /> <strong><a href="http://www.art-of-changing.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/vom_wollen_und_koennen">Vom Wollen und Können</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vultus loquitur, quodcumque tegis. (Deine Miene verrät alles, was du verheimlichst. Lucius Annaeus Seneca, † 65 n. Chr.)</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 12:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Michael Fortwängler
Charles Darwin hat in seinem 1872 veröffentlichten Buch “Der Ausdruck der Gefühle bei Mensch und Tier” auf die Bedeutung der Körpersprache hingewiesen. Dieses Buch inspirierte die moderne Erforschung der Mimik und Körpersprache. Ein anderer Pionier war Albert Mehrabian (1939 geboren und heute Professor Emeritus der Psychologie), der in einer Studie, die 1971 erschien, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Michael Fortwängler</p>
<p>Charles Darwin hat in seinem 1872 veröffentlichten Buch “Der Ausdruck der Gefühle bei Mensch und Tier” auf die Bedeutung der Körpersprache hingewiesen. Dieses Buch inspirierte die moderne Erforschung der Mimik und Körpersprache. Ein anderer Pionier war Albert Mehrabian (1939 geboren und heute Professor Emeritus der Psychologie), der in einer Studie, die 1971 erschien, aufgezeigt hat, dass jede direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch drei Ebenen hat – das gesprochene Wort, den Ausdruck der Stimme und die Körpersprache. Gemäß Mehrabian ist unsere Sympathie für unseren Gesprächspartner zu 7% vom gesprochenen Inhalt, zu 38% vom Ausdruck der Stimme und zu 55% von der Körpersprache bestimmt.</p>
<p>Wenn wir auf den Kanälen Wort, Stimme, Körper kommunizieren, dann sind die Botschaften dieser drei Kanäle im Idealfall kongruent, das heißt, sie geben entweder die gleiche Information wieder, bzw. deuten mit ihrer Information in die gleiche Richtung der Bedeutung. Sind sie das nicht – auch das eine Erkenntnis der Forschung von Mehrabian – glauben wir eher der Körpersprache.</p>
<p>Inkongruenz zeigt oft Unsicherheit an oder einen grundlegenden inneren Konflikt. Je authentischer jemand ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit von Inkongruenz. Grundsätzlich verweisen Körpersignale auf die mentale und die emotionale Entsprechung einer Handlung oder Aussage: „What you think is what you get and what you feel is what you show“. <span id="more-74"></span><!--more--></p>
<p>Körpersprache kann daher nur sehr bedingt manipuliert werden und eine Änderung der körpersprachlichen Signale kann nur durch eine Änderung der mentalen Entsprechung authentisch wirken. Der Weg, um dem Zusammenhang zwischen der mentalen Ebene und dem körperlichen Ausdruck auf die Spur zu kommen, ist Selbstwahrnehmung.</p>
<p>Der Fachausdruck für Selbstwahrnehmung lautet Propriozeption. Dazu werden alle Empfindungen gezählt, die dem Gehirn von Sinnesrezeptoren zugeleitet werden. Die Eigenwahrnehmung vermittelt dem Gehirn, wann und in welchem Umfang sich Muskeln zusammenziehen oder strecken und wann und in welchem Ausmaß sich Gelenke beugen, strecken oder gezogen bzw. gedrückt werden. Die Propriozeption ermöglicht dem Gehirn, in jedem Augenblick zu erkennen, wo jeder Körperteil sich befindet und wie er sich bewegt. Die Eigenwahrnehmung wird ständig mit jenen Eindrücken aktualisiert, die auf das Gehirn wie ein Dauerregen niedergehen. Damit man die richtige Empfindung von sich selbst hat, werden Eindrücke verschiedenster Sinne miteinander kombiniert: der Tastsinn spielt genauso eine Rolle wie die Schmerzwahrnehmung, der Sehsinn und Informationen von Muskelbewegungen. Die einzelnen Sinne sind sehr eng miteinander verbunden und das Gehirn nutzt den „Datenabgleich“ um die Landkarte des Körpers ständig zu aktualisieren. Jede neue Sinneswahrnehmung wird in Sekundenschnelle integriert und mit den anderen Reizen abgestimmt.</p>
<p>Dr. med. Ruth Künzler stellt im folgenden Ausschnitt aus einem Buchbeitrag anschaulich dar, wie man sich die Funktion dieser Körperlandkarten vorstellen kann.<br />
(In: Steinmüller, Schäfer, Fortwängler; Gesundheit – Lernen – Kreativität; Bern 2001/2009)</p>
<blockquote><p>„Stellen sie sich den Stadtplan ihrer Heimatstadt vor. Er soll in unserem Analogbeispiel dem Selbst – und Körperbild eines Menschen entsprechen. Plan und Realität sind selbstverständlich nicht identisch, aber sie bedingen einander und der Plan wird Grundlage für Orientierung und Handeln sein. Je aktueller dieser Stadtplan ist, je präziser Details eingezeichnet und je klarer die Außenorientierung ist, beispielsweise die Frage “Wo ist Norden?”, um so leichter wird es fallen, Wege und Ziele rasch zu finden – und dies wahrscheinlich auch ohne Hilfe durch die Person eines Stadtführers. Trotzdem kann hier ein Stadtführer helfen, uns jenseits der bekannten und gewohnten Strecken einiges Neue, Interessante und Schöne, vielleicht sogar günstigere Wege entdecken zu lassen. Vergleichbar ist diese Situation mit der Begleitung eines Klienten, der einfach mehr von sich verstehen möchte, ohne an spezifischen Symptomen oder Behinderungen zu leiden.“</p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Als Coach für Körpersprache verstehe ich mich als guten “Stadtführer” und verwende die meiste Zeit darauf, zu helfen, die Selbstwahrnehmung der Kunden zu schärfen, und Mittel und Wege zu finden, mentale Muster, die für das Gelingen der Kommunikation hinderlich sind, zu verstehen und auch zu verändern. Ich werde nur am Rande mit Tipps und Tricks zur „Verbesserung“ der Körpersprache behilflich sein. Denn Tipps und Trick sind angelernt und versagen ihren Dienst meist im Falle von Stress und Aufregung, also immer dann, wenn es wirklich drauf ankommt. Angelernte Tipps und Tricks können nicht authentisch sein, wenn die gewünschte Modifikation nicht Teil der Körperlandkarte geworden sind. Teil der Körperlandkarte wird die Änderung, wenn sich Lernen von „innen nach außen“ vollzieht</em>.</strong></p>
<p>Dieser Artikel als Download (PDF): <img src="http://www.art-of-changing.de/blog/pdf-symbol.gif" border="0" alt="" width="19" height="18" /> <strong><a href="http://www.art-of-changing.de/blog/wp-content/uploads/2009/06//vultus_-loquitur_-quodcumque_-tegis.pdf">Vultus loquitur quodcumque tegis</a></p>
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		<title>Beginne jetzt!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 19:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Personal Coaching]]></category>

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		<description><![CDATA[
„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch.
Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch diese Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p>„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch.</p>
<p>Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen.</p>
<p>Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch diese Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte.</p>
<p>Was immer du kannst oder dir vorstellst, dass du es kannst, beginne es.</p>
<p>Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie in sich.</p>
<p>Beginne jetzt!&#8221;</p>
<p>J.W. Goethe</p></blockquote>
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		<title>Werte und &#8220;Schatten&#8221;-Werte</title>
		<link>http://art-of-changing.de/blog/?p=49</link>
		<comments>http://art-of-changing.de/blog/?p=49#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 19:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firmen-Coaching]]></category>

		<category><![CDATA[Führungskräfte-Coaching]]></category>

		<category><![CDATA[Personal Coaching]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Michael Fortwängler
„Ich weiß, was mein Schatten ist. Mein ganzes Erwachsenenleben lang fürchte ich schon, damit konfrontiert zu werden. Vor zwei Jahren war es soweit. Ich bekam die Stelle, die ich seit langem anstrebte. Alle freuten sich für mich, aufrichtig. Ich nicht. Der Schatten fiel über mich.
Eigentlich erfülle ich die Anforderungen für die Stelle. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Michael Fortwängler</p>
<blockquote><p>„Ich weiß, was mein Schatten ist. Mein ganzes Erwachsenenleben lang fürchte ich schon, damit konfrontiert zu werden. Vor zwei Jahren war es soweit. Ich bekam die Stelle, die ich seit langem anstrebte. Alle freuten sich für mich, aufrichtig. Ich nicht. Der Schatten fiel über mich.</p>
<p>Eigentlich erfülle ich die Anforderungen für die Stelle. Aber ich mache es nur als Job, mit dem Vorsatz: nur für einige Zeit. Jeden Tag denke ich, wie sollst du das jahrelang aushalten? Ich nehme mir vor: nur für heute. Heute gehe ich, und morgen bin ich vielleicht krank. Mein Geld kriege ich sowieso. Aber ohne krank zu sein habe ich noch nie gefehlt. Einmal war ich zu Hause, nur halb krank. Ich fühlte mich schlechter als wenn ich gegangen wäre. Also tauche ich immer wieder ein, in die Schattenwelt. Die Mitarbeiter der Abteilung, die ich leite, zeigen es mir. Sie nutzen die kleinsten Chancen, die ich ihnen lasse. Eine Unklarheit und sie schlagen ihren Vorteil heraus. Eine Inkonsequenz und sie schlüpfen durch die Maschen der Vorgaben. Eine verpasste Grenze und sie tun, was sie wollen. Sie kennen alle Schliche, alle Ausreden, alle Finten.</p>
<p>Ich weiß, was mein Schatten ist. Ich bin schludrig mit der Ordnung, mache unregelmäßige Kontrollen, bin nachlässig mit den Memos, drücke mich vor Mitarbeitergesprächen, mache meine Vorbereitungen für die Präsentationen möglichst billig, komme verspätet zu den Meetings, achte nicht auf die Einhaltung von Absprachen&#8230;“</p>
<p>(Schriftliche Mitteilung aus dem Personal Coaching)</p></blockquote>
<p>Carl Gustav Jung, (1875-1961) Schweizer Mediziner und Psychologe und Begründer der analytischen Psychologie sah den Menschen im Spannungsfeld der nach außen gerichteten und bewussten Aspekte seiner Persönlichkeit einerseits und dem „Schatten“, d.h. den dunklen, verborgenen, unbewussten oder halbbewussten Teilen seiner Persönlichkeit andererseits. Der Schatten ist der nicht in Besitz genommene Teil unseres Selbst, den wir nicht ansehen wollen, weil wir vor ihm Angst haben, oder weil wir nicht wissen, wie wir mit ihm umgehen sollen, oder weil er unseren eigentlichen Werten zutiefst zuwider läuft. <span id="more-49"></span></p>
<p>Alle Menschen haben Werte. Alle Menschen orientieren sich an ihren Werten. Ein Wert ist eine verinnerlichte Vorstellung über wünschenswerte Eigenschaften von Dingen, Ideen und Beziehungen. Aus den Werten leiten sich Normen und Rollen ab, die das Alltagshandeln mit bestimmen. Die Werte, die wir anstreben, bestimmen daher auch unsere konkreten Ziele im Leben mit und prägen unser Handeln.</p>
<p>Diesen Werten stehen die von mir so bezeichneten Schatten-Werte gegenüber. Das sind jene Neigungen, Bestrebungen und Versuchungen, die im Sinne C. G. Jungs im Verborgenen, in unserem Schatten zum Tragen kommen. Allen menschlichen Wesen sind solche Tendenzen wie Gier, Neid, Rachsucht, Eifersucht, Zügellosigkeit, Faulheit usw. bekannt, um nur einige der „Klassiker“ zu benennen. Da diese Schatten-Werte unser Leben ebenso regieren können wie unsere wahren Werte - vor allem dann, wenn sie weitgehend unbewußt bleiben oder verleugnet werden - ist es wichtig, Bewusstsein für deren Existenz zu schaffen. Wenn wir diese dunklen Tendenzen ans Licht holen, können wir mit ihnen arbeiten und umgehen. Sie verlieren dadurch ihre Macht über uns.</p>
<p>Das sind einige der Situationen, in denen wir unseren Schatten beobachten und besser kennen lernen können:</p>
<ul>
<li>Wenn wir starke Emotionen, wie Neid, Eifersucht, Rachsucht, Niedergeschlagenheit usw. fühlen.</li>
<li>Wenn wir negatives Feedback bekommen.</li>
<li>In Situationen, in denen wir immer wieder die gleichen Schwierigkeiten für andere Menschen verursachen.</li>
<li>Wenn wir uns durch jemanden beschämt oder erniedrigt fühlen.</li>
<li>In unserem starken Ärger über die Fehler von anderen.</li>
<li>Wenn wir über die Schwäche anderer lachen.</li>
<li>Wenn wir nicht tun, was wir versprochen haben.</li>
<li>In unseren Fantasien und Tagträume</li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><em><strong>In meinem Personal Coaching bestimme ich mit meinen Klienten als einem der ersten Schritte die Werte und die Schattenwerte. Das &#8220;X&#8221; auf der Landkarte ist der Ausgangspunkt für jede Veränderung. Wenn wir diese Landkarte bestimmt haben und unsere Schattenwerte kennen und ein klares Commitment zu unseren Werten haben, dann können wir in jedem Moment innehalten und uns fragen, wo wir gerade stehen und an was unser Denken, Fühlen und Handeln gerade orientiert ist. Damit haben wir die Chance, die Freiheit der Wahl wiederzugewinnen. Und wenn wir wählen, übernehmen wir die Verantwortung für uns, für unser Handeln und für die Konsequenzen unseres Handelns.</strong></em></p>
<p class="MsoNormal">
<p>Dieser Artikel als Download (PDF): <img src="http://www.art-of-changing.de/blog/pdf-symbol.gif" border="0" alt="" width="19" height="18" /> <strong><a href="http://www.art-of-changing.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/werte_und_schattenwerte.pdf">Werte und Schattenwerte.pdf</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzlich Willkommen beim Blog von „Art of Changing“!</title>
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		<comments>http://art-of-changing.de/blog/?p=16#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 13:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firmen-Coaching]]></category>

		<category><![CDATA[Führungskräfte-Coaching]]></category>

		<category><![CDATA[Konfliktmanagement]]></category>

		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>

		<category><![CDATA[Personal Coaching]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://art-of-changing.de/blog/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Von Michael Fortwängler
Im Mai 2009 beginne ich diesen Blog als Ersatz für den Newsletter, den ich in den letzten Jahren an Kunden verschickte. Ein Blog ist schneller, einfacher und zeitgemäßer und ermöglicht auch die Verwendung von Videos. Außerdem haben so alle Besucher meiner Homepage Gelegenheit, den Kontext meiner Arbeit näher kennen zu lernen.
Seit ich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Michael Fortwängler</p>
<p>Im Mai 2009 beginne ich diesen Blog als Ersatz für den Newsletter, den ich in den letzten Jahren an Kunden verschickte. Ein Blog ist schneller, einfacher und zeitgemäßer und ermöglicht auch die Verwendung von Videos. Außerdem haben so alle Besucher meiner Homepage Gelegenheit, den Kontext meiner Arbeit näher kennen zu lernen.</p>
<p>Seit ich in den 1980iger parallel zu meinem Pädagogikstudium die erste von zwei Ausbildungen in Gestaltarbeit nach Fritz Perls absolvierte, fesselt mich das große Thema der Veränderung des Menschen und wurde auch zum zentralen Gegenstand meiner beruflichen Betätigung der letzten 24 Jahre. Dementsprechend ist der Name meiner Homepage Programm: <em>Die Kunst der Veränderung</em>.</p>
<p>Die Beiträge in diesem Blog werden sich mehr oder weniger alle darum drehen - aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, auf unterschiedliche Aspekte fokussiert, verschiedene praktische Lösungswege aufzeigend.</p>
<p>An den Anfang dieses Blogs stelle ich ein Video des Arztes und Komikers Dr. Eckart von Hirschhausen.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/_AQtNaxJ8Ok&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_AQtNaxJ8Ok&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Diese Geschichte erfreut sich wegen der menschlichen Wärme, mit der sie erzählt wird, und wegen der freundlichen Grundhaltung, die sich darin ausdrückt, großer Beliebtheit. Gleichzeitig spricht Hirschhausen zentrale Punkte zum Thema Veränderung an:</p>
<p>1.	Wir urteilen zu schnell über uns und andere.<br />
2.	Wer wir sind und was wir können, hängt auch von der Umgebung ab.<br />
3.	Menschen können sich nicht komplett und grundsätzlich ändern.<br />
4.	Am besten stärken wir unsere Stärken, anstatt gegen unsere Schwächen anzukämpfen.<br />
5.	Wenn wir uns kennen, können wir viel besser die passende Umgebung finden. <span id="more-16"></span></p>
<p>Ich möchte hier einen dieser Punkte herausgreifen, weil er essentiell für das Verständnis von Veränderung ist. (Die anderen Faktoren werden sicher früher oder später ebenfalls einmal Thema in diesem Blog sein).</p>
<p><strong>Wer wir sind und was wir können, hängt auch von der Umgebung ab!</strong></p>
<p>Bis vor einigen Jahren gab es in der Wissenschaft noch einen starken Glauben an die menschliche Determination durch die Gene. Als der Genpool dann entschlüsselt war und die Zahl der gefundenen Gene bei weitem nicht ausreichte, um all das zu erklären, was man mit der Kraft der Gene so gerne erklärt hätte, wurde es sehr ruhig um dieses Thema.</p>
<p>Heute haben sich weite Teile der Wissenschaft der Idee zugewandt, dass die Entwicklung unseres Gehirns und damit unserer Persönlichkeit vor allem durch die Umgebung definiert wird. Zum Beispiel prägt die Sprache, welche die werdende Mutter während der Schwangerschaft spricht, das Gehirn des Babys bereits so, dass es diese Sprache später am leichtesten lernt. Genetisch sind wir zwar auf alle Sprachen vorbereitet, denn Neugeborene sind mit der Fähigkeit ausgestattet, alle Laute, die in sämtlichen Sprachen der Welt vorkommen, unterscheiden zu können. Dieses umfassende Unterscheidungsvermögens verlieren wir jedoch wieder, weil nicht alle Laute, die wir zu Beginn unseres Lebens unterscheiden können, in unserer Muttersprache vorkommen.</p>
<p>Ähnlich wie bestimmte Entwicklungen beim Spracherwerb von der Umgebung abhängen, prägt die Umgebung, in der wir aufgewachsen sind, und auch unsere aktuelle Umgebung, unsere Art des Denkens. Das Denken eines Menschen, der in der westlichen Welt aufgewachsen ist, fußt auf den Regeln der Logik, die unter anderem davon ausgeht, dass jede Aussage entweder wahr oder falsch ist. Menschen aus Asien hingegen akzeptieren Widersprüche viel eher und kommen in einer Art dialektischer Betrachtung zu einem Ergebnis; sie sehen die Realität als einen sich stets wandelnden Prozess.</p>
<p>Was auch immer die Grundlage unseres Denkens sein mag, wir kommen nicht umhin anzuerkennen, dass unser Denken und Fühlen ebenso durch unsere Umgebung geprägt ist, wie das Vermögen, bestimmte Laute unterscheiden zu können. Neben den allgemeinen kulturellen Prägungen, die hier angesprochen sind, gibt es noch die individuellen Prägungen durch unserer Familie, unsere Schule, unsere Jugendclique, unsere Ausbildung, unsere Firma, unsere Religion, unsere Geschlechtszugehörigkeit&#8230;..</p>
<p>Wie wir uns entfalten und wie viel unseres Potentials wir ins Leben bringen können, ist eine Frage der Prägung, die schon im Mutterleib begonnen hatte. Es ist aber auch eine Frage der Umgebung, in der wir heute leben. Ist sie unterstützend, nährend, herausfordernd; regt sie an zu lernen, zu lachen, zu experimentieren; hilft sie Verantwortung zu übernehmen, zu gestalten, präsent zu sein; ist sie von Gemeinsinn geprägt, von Empathie, von Klarheit; ist sie förderlich für strategisches Denken, für den Blick fürs Ganze, für das Erfassen sozialer Dynamiken; begünstigt sie angemessenen emotionalen Ausdruck, Ehrlichkeit und Lebensfreude?</p>
<p>Wie auch immer wir geprägt sind - es gibt Spielraum für Veränderung. Wenn wir an irgend einer Stelle in unserem Leben etwas verändern wollen, dann können wir das nur auf der Grundlage von Konzepten und Methoden, die essentielle Grundbedingungen menschlicher Veränderung verstanden haben. Wenn Sie das interessiert, dann besuchen Sie diesen Blog doch immer mal wieder, denn Sie werden hier ca. alle drei Wochen etwas Neues zum einen oder anderen Aspekt der Kunst der Veränderung lesen können.</p>
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